Entstehungsgeschichte........

 

Pesendorfer Keramik

Die 1946 von Hans Eder in der Freygasse 13, Gmunden gegründete Keramikbetrieb wurde 1971 von Georg Pesendorfer käuflich erworben.


Georg Pesendorfer absolvierte seine Lehre und Ausbildung zum Keramiker, bei Franz Schleiß, Sohn des Gründers der Gmundner Keramik und war 30 Jahre bis 1971 in der Gmundner Keramik Schleiß als Töpfermeister tätig.

Seit dem Ruhestand der Ehegatten Pesendorfer 1985 wird das Unternehmen mit ca. 20 Mitarbeiterinnen von deren Tochter Marianne, verh. Födinger gemeinsam mit Gatten Bernhard geführt.

Bernhard Födinger: geboren in Gmunden, Sohn des Keramikers und Schleißschülers Karl Födinger, machte seine Lehre und Ausbildung bei  Georg Pesendorfer in der Freygasse 13 in Gmunden und absolvierte 1978 die Prüfung zum Keramiker. Vater der Idee, in Gmunden den Österreichischen Töpfermarkt 1988 ins Leben zu rufen ist seit 1985 Geschäftsführender Gesellschafter der Pesendorfer-Keramik KG. Im Jahre 1995 wurde am Österreichischen Patentamt die Marke  Gmundner Porzellan Design eingetragen. Um näher am Kunden zu sein übersiedelte Bernd Födinger 2007 von der Freygasse  in die Kösslmühlgasse 1 und etablierte die GMUNDNER KERAMIKWERKSTÄTTE neu.  Im Jahre 2014 ging Bernd  Födinger in Pension und übergab an seine Gattin Marianne die Firma.



Födinger Keramik

Die 1931 noch in der Crenneville-Strasse 4 gegründete Keramik Karl Födinger übersiedelte bald in die Gmundner Kirchengasse 9 .


Karl Födinger war der zweite Sohn, des als Kunstmaler bekannten Edmund Födinger und Leiter des Salzkammergutmuseums in Gmunden der einen ausgezeichneten Ruf genoss und darüber hinaus als Konservator des Bundesdenkmalamtes tätig war.

Karl Födinger war Absolvent der ``Keramischen Schule Schleiß`` um 1920 an welcher Lehrkräfte wie Architekt Prof. Peche,Prof. Zülow und

Prof. Powolny unterrichteten. Karl Födinger blieb dann bis zu seiner Selbständigkeit 1931 im Atelier das sich in der Villa Schleiß neben der Gmundner Keramik befand.                                                                                                   

Im Jahre 1973 wurde mit einem Werkstätten Neubau begonnen und man übersiedelte aus der Kirchengasse 9 in die Seilergasse 6a .

1977 begab sich Karl Födinger in den Ruhestand und er übergab samt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an seinen ältesten Sohn  Wolfgang Födinger. Er führte den Betrieb berühmt durch die schönen Craquele-Glasuren noch bis 2003 schloss dann für immer mangels Nachfolger oder Interessenten.

Vorher übergab Wolfgang Födinger noch alle Rezepturen und Unterlagen an seinen Bruder Bernhard.